2017: Den Wurzeln zuhören
Der Weg zu einer gerechteren, nachhaltigeren und transparenteren Welt unserer Kleidung begann nicht im Labor oder im Vorstandszimmer. Er begann auf den Baumwollfeldern und in den Webgemeinschaften Indiens - dort, wo jeder Faden eine Geschichte von Mühe, Widerstandskraft und Hoffnung erzählt.
2018: Auf der Suche nach echter Veränderung
Bewegt von diesen Erfahrungen begannen wir eine einjährige Phase intensiver Recherche. Wir suchten nach Antworten: Können wir ein System gestalten, in dem jede Person in der Lieferkette respektiert wird? Können wir Kleidung neu denken - nicht nur als Mode, sondern als Verbindung zwischen Menschen, Planet und Sinn?
2019: Die Kraft der Konsumentinnen und Konsumenten erkennen
Die Forschung machte eines deutlich: Veränderung muss von den Verbraucherinnen und Verbrauchern mitgetragen werden. Wenn Menschen die Gesichter hinter ihrer Kleidung sehen - die Geschichten, den Schweiß, den Boden - kann daraus eine Nachfrage nach Transparenz und Gerechtigkeit entstehen.
2020: Samen des Bewusstseins in Deutschland säen
Wir begannen unsere Sensibilisierungsarbeit in Deutschland, einem Land mit wachsendem ökologischem Bewusstsein. Durch Veranstaltungen und Gespräche schufen wir Räume, um darüber zu sprechen, wie unsere Kleidungsentscheidungen Leben über Grenzen hinweg beeinflussen.
2021: Die nächste Generation bilden
Wir starteten Bildungsprojekte an Schulen, damit Kinder und Jugendliche die ökologischen und sozialen Auswirkungen ihrer Kleidung verstehen. Das Ziel: kritische und mitfühlende Konsumentinnen und Konsumenten schon im Klassenzimmer stärken.
2021: Eine ganzheitliche Vision entwickeln
Bewusstsein allein reichte nicht aus - wir brauchten Handlungsmöglichkeiten. Deshalb begannen wir an einer ganzheitlichen Lösung zu arbeiten, die die Geschichte unserer Kleidung wirklich neu schreiben kann und dabei sowohl ökologische als auch soziale Dimensionen berücksichtigt.
2022: Interventionen erproben
Von fairer Bezahlung bis zu nachhaltigen Materialien entwickelten wir verschiedene Interventionen - Werkzeuge, Kampagnen und Kooperationen - um eine Brücke zwischen ethischen Produzierenden und bewussten Konsumentinnen und Konsumenten zu bauen.
2023: Die Geburt des 3E-Modells - Educate, Engage, Evolve
Nach Jahren der Erkenntnisse führten wir alles in einem zirkulären Modell zusammen:
• Educate durch Geschichten und Schulen
• Engage durch kollaborative Plattformen
• Evolve hin zu systemischem Wandel
Wir nannten es das 3E-Modell - ein Rahmen, um Veränderung auf allen Ebenen des Bekleidungsökosystems voranzutreiben.
2024: Das Fundament aufbauen
Wir formalisierten unsere Arbeit und gründeten rechtliche Strukturen, um die Vision umzusetzen. Hinter den Kulissen wurden aus Ideen reale Strukturen, reale Strategien und reale Wirkung.
2025: Der Live-Start
In diesem Jahr geht unsere Lösung live. Was als Beobachtung auf Baumwollfeldern begann, ist zu einem lebendigen Ökosystem geworden - einer Bewegung, die das, was wir tragen, wieder mit dem verbindet, wer wir sind.